Vorteile beim Fertighaus

Überblick: Vorteile beim Fertighaus

Lange Zeit galten Fertighäuser als weniger schön, weniger langlebig und weniger komfortabel. Die neuen Fertighäuser stehen er Massivbauweise allerdings in nichts nach – weder in der Langlebigkeit noch im Wohnkomfort. Immer mehr Menschen entscheiden sich für ein Haus aus dem „Bausatz-Kasten“: Die Nachfrage, so der Bundesverband Deutscher Fertigbau, hält unvermindert an. Und das nicht nur, weil Fertighäuser deutlich günstiger sind und innerhalb eines Monats aufgebaut werden können. Auch der Nachhaltigkeitsgedanke, so eine Presseaussendung des Bundesverbandes, würde die Nachfrage befeuern.

Die Vorteile beim Fertighaus auf einen Blick

  • geringe Kosten
  • Festpreisgarantie
  • kurze Bauzeit
  • viele Standorte möglich (extreme Hanglagen, felsiger und feuchter Untergrund)
  • keine Trockenzeit
  • gute Wärmedämmung
  • hohe Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit
  • staatliche Förderungen
  • gleichbleibende Qualität

Die wesentlichen Fertighaus-Vorteile im Detail

Geringe Kosten

Ein standardisiertes Fertighaus gibt es bereits zu Baukosten unter 100.000 Euro. Hinzu kommen meist noch die Kosten für den Keller bzw. das Fundament und Spesen für Vorarbeiten wie Bodenuntersuchung & Co. Hinzuzurechnen sind außerdem die Baunebenkosten, also die Kosten für den Grundbucheintrag, den Notar etc. – diese belaufen sich im Schnitt auf etwa 10 – 15 % der Baukosten. Im Vergleich zur klassischen Massivbauweisen schneidet ein Fertighaus in Sachen Kosten deutlich besser ab.

Festpreisgarantie

Viele Hersteller bieten Ihren Kunden eine Festpreisgarantie – für den Bauherren äußerst praktisch, so ist Kostensicherheit gegeben und es wird sichergestellt, dass sich der Hausbesitzer nicht übernimmt. Die in den Katalogen ausgeschriebenen Preise dürfen allerdings nicht mit den Endkosten verwechselt werden – hinzukommen noch diverse Spesen (s.o.)

Kurze Bauzeit

Plagen sich die Bauherren von Massivhäuser oft über Monate oder sogar Jahre auf der Baustelle ab, können künftige Besitzer eines Fertighaus hier nur milde lächeln. Zwischen der Anlieferung der Fertigteile und dem Ende der Montage vergehen meist nur sieben bis zehn Tage. Bis das Haus auch innen fertig ist, müssen meist noch zwei bis drei Wochen veranschlagt werden. Die kurze Bauzeit gehört damit wohl sicherlich zu den größten Vorteilen der Fertighäuser.

Bauen an vielen Standorten

Ein weiterer großer Vorteil: Selbst an nicht idealen Standorten kann ein Fertighaus errichtet werden. Selbst auf feuchtem oder felsigem Untergrund ist das Bauen möglich. Auch in Gelände mit extremer Neigung sind Fertighäuser mit speziellen „Holzgrundtragewerken“ oft die bessere Wahl als Massivhäuser.

Keine Trockenzeit

Neue Massivhäuser müssen „trockengewohnt“ werden – am besten über mehrere Monate. Das Mauerwerk und die im Putz gebundene Feuchtigkeit braucht genügend Zeit zu verdunsten. Regelmäßiges Lüften und stärkeres Heizen gehört ebenfalls dazu, um das Haus nicht zur Schimmelfalle zu machen. Beim Haus aus den Holzfertigteilen fällt diese „Trockenzeit“ weg.

Gute Wärmedämmung

Das Material Holz ist zusammen mit einem Dämm-Material ideal für die Wärmeisolierung und leistet hier bessere Dämmwirkung als Stein oder Beton. Die meisten Häuser in Holzfertigbauweise unterscheiten die Energiesparverordnung und halten auch zum Großteil die vorgeschriebenen Kriterien für die staatliche Förderug ein.

Hohe Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit

In einer Welt mit endlichen Rohstoffen bekommt der Nachhaltigkeitsgedanke immer mehr an Gewicht. Der Baustoff Holz entspricht diesem Gedanken – er wächst nach, verfügt über gute Isolierqualitäten und ermöglicht sowohl ressourcen-schonendes und gesundes Wohnen. Fertighäuser gibt es auch als Niedrigenergiehaus und als Passivhaus – dadurch sinken die Energiekosten und die Umwelt wird geschont.

Staatliche Förderungen

Wer sich für ein Niedrigenergie- oder ein Passivhaus entscheidet, kann staatliche Förderungen beantragen. Die möglichen Bauförderungen fallen in die Kompetenzen der einzelnen Bundesländer – die unterschiedlichen Regelungen und Kriterien finden künftige Bauherren auf den e-Goverment-Seiten der Regionen.

Gleichbleibende Qualität: Österreichisches „Gütezeichen Fertighaus“

Die seriösen Hersteller von Fertighäusern garantieren gleichbleibende Qualität – auch bei den Zulieferern. Wichtigstes Qualitätskriterium ist in Deutschland das „RAL-Gütesiegel“, in Österreich das „Gütezeichen Fertighaus“. Das österreichische Qualitätszeichen für Komplettbauwerke wird denjenigen Unternehmen verliehen, die die Kontrollen der unabhängigen Prüfungskommission in den Bereichen Produktion und Montage bestehen.

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